Lieferengpass und die Gründe

Um rund ein Drittel sind die Lieferungen nach Europa aus Richtung Russland in den vergangenen Wochen zurück gegangen. Gazprom und die russische Regierung machen dafür die EU selbst verantwortlich. Aufgrund des

Gazprom hat Gaslieferungen reduziert

Die Belieferung mit russischen Erdgas wurde um rund ein Drittel reduziert. Betroffen ist die gesamte europäische Union und die Ukraine. Wie Sprecher der verschiednen grossen Importeuren den Medien mitteilte ist damit die Versorgungssicherheit der heimischen Gaskunden nicht direkt betroffen. Jedoch zeigt

Gibts Gas für die Ukraine zum Sonderpreis?

Es geht um viel, zum einen um die Gasdurchleitungsmöglichkeit für russisches Erdgas zu den grossen und sicheren Abnehmer, zum anderen um die Versorgung der Länder die auf dem Weg dahin Land für die Pipelines bereit stellen müssen. So sind die jüngsten russisch-ukrainischen Gasverhandlungen wieder gescheitert.

Preissenkungen bei Gazprom

Monatelang haben europäische Versorungsunternehmen versucht mit dem russischen Gazprom Konzern über die Lieferkonditionen nach zu verhandeln. Nun wurde nach Angaben des für den Export zuständigen Tochterunternehmen bekannt gegeben, dass die Preise für den Gasbezug gesenkt werden.

Nord Stream wird eröffnet

Am morgigen Dienstag wird voraussichtlich die Gaspipeline Nord Stream eröffnet. Der Bau der Pipeline wurde vom ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder eingefädelt und sorgte für politische Verstimmungen mit den östlichen Nachbarländern, insbesondere Polens.

Nabucco Pipeline am Ende?

Gegen die Vormachtsstellung des russischen Erdgas- Lieferanten ist die EU-Kommission dabei etwas zu unternehmen, jetzt ist der erste Rückschlag abzusehen. So steht auch nach Meinung zahlreicher Experten und Medienberichten das Pipeline Projekt Nabucco vor dem Aus. Durch diese Pipeline sollten Erdgasfelder am Kaspischen Meer erschlossen werden und Russland damit umgangen werden. Die Zusammenarbeit der RWE [...]

Razzia bei einigen Gasversorgern

Die EU hegt den Verdacht gegen Gasversorger, dass diese sich wettbewerbswidrigen Praktiken bedienen. So wurden europaweit Geschäftsräume von Unternehmen durchsucht, darunter auch die deutschen Konzerne E.ON und RWE. Dabei steht die Versorgung des ost- und mitteleuropäischen Marktes mit Gas. Auch der russische Konzern Gazprom soll darin verwickelt sein.

Nord Stream beginnt mit der Gaslieferung

Die Gaspipeline Nord Stream, bekannt insbesondere durch Ex-Bundeskanzler Schröder und seinen Einstieg bei dem russischen Staatskonzern GazProm hat mit den ersten Druckproben den Betrieb aufgenommen. Durch diese Pipeline soll russisches Erdgas direkt nach Europa fliesen.

RWE und Gazprom

Energieweltmacht Russland hat nun seinen Fuß in Deutschland fest auf den Boden gebracht. Die beiden Konzerne verbünden sich und wollen zukünftig zusammen Kraftwerke in Europa errichten und betreiben. Durch diese Partnerschaft bekommt RWE frisches Geld in die Kassen und Gazprom sichert sich nicht nur einen stabilen Absatzmarkt sondern auch Marktmacht.

Keine Einigung bei dem Gaseinkauf zwischen E.ON und Gazprom

Langfristige Verträge bedingen Preisanpassungen und das erfordert Nachverhandlungen. Genau diese Verhandlungen hat E.ON und Gazprom geführt, denn die Frist zu Anpassungen lief vergangenes Wochenende aus. Und das für alle Kunden von Erdgas schlechte Ergebnis: Es gab keine Einigung bei den Preisverhandlungen, die eine Reduzierung des Einkaufspreise hätte bringen sollen.