Gaspreise könnte 2017 sinken – aber nicht überall

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Im Vergleich zu den Strompreisen oder auch zum Heizöl haben sich die Preis beim Gas in den letzten Jahren nur sehr wenig entwickelt. Es gibt daher viel kritik, dass die Versorger mögliche Preissenkungen beim Gas nicht an die Verbraucher weiter geben. So hatten Abgeordneten der GRÜNEN eine Anfrage in den Bundestag eingebracht und dabei zeigte sich, dass die Preise im Großhandel für einen Haushalt mit 4 Personen zwar um knapp 100 Euro gesunken waren, die Gaspreise beim Endkunden selbst aber nur um etwa 70 Euro gesenkt wurde. Der Druck wächst damit auf die Versorger, die Preise noch deutlich stärker an den Markt anzupassen.

Dazu kommt, das 2017 bei einigen Betreibern (aber nicht bei allen), die Netzentgelte für Gas senkt werden. Auch das schafft Spielräume für einen günstigeren Preis. Allerdings ist dies Absenkung sehr abhängig von der Region, in der man Gas bezieht. Nicht alle Kunden werden also davon profitieren. Besonders in den neuen Bundesländern sind die Netzkosten vergleichsweise hoch. Spitzenreiter ist derzeit Mecklenburg-Vorpommern. Danach folgen das Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. In allen dieser Länder zahlt ein Haushalt mit 4 Personen mindestens 400 Euro pro Jahr allein an Netzkosten, teilweise sind es sogar über 500 Euro. Die aktuellen Preise dafür können direkt bei der Bundesnetzagentur abgefragt werden oder auch direkt beim eigenen Versorger.

Selbst aktiv werden und sparen

Die Spielräume für sinkende Preise sind also da, ob ein Versorger sie aber auch nutzt, kann ein Kunde nur selten beeinflussen. Was man aber in jeden Fall machen kann, ist, den eigenen Verbrauch zu optimieren. Das bedeutet neben der energetischen Sanierung von Wohnungen und Häusern auch, die Technik zu optimieren und auf moderne Geräte zu setzen (egal ob fest installiert oder für den Outdoorbereich – siehe gaskuehlschrank.com). Diese haben teilweise deutlich bessere Verbrauchsdaten. Wer auf eine moderne Heizanlage setzt, kann damit durchaus sparen – auch wenn eine Umrüstung natürlich erst mal Geld kostet. Diese Kosten werden aber durch aktuelle Förderprogramme zumindest etwas aufgefangen.

Dazu besteht natürlich mittlerweile überall auch die Möglichkeit, denn Versorger zu wechseln. Gibt ein Anbieter die gesunkenen Einkaufskosten nicht weiter, kann man sich durchaus auch einen anderen Anbieter suchen, der möglicherweise preiswerter ist. Allerdings ändert das wenig an den Netzentgelte – hier müssen alle Versorger das Gleiche zahlen und legen das dann natürlich auch auf den Kunden um.

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