Zwei Welten werden vereinigt
Bisher war der Markt der Energie aufgeteilt in die unterschiedlichen Bereiche, bestimmt vom Energieträger. Es gab den Strommarkt, den Gasmarkt, der an den Ölmarkt gekoppelt war und so verschiedene weitere Spezialbereiche.
Jetzt kommt zusammen, was zusammen gehört.
Greenpeace Energy bietet ab Herbst einen Windgas- Tarif an. Bisher wird ja viel nicht erzeugt Strom und bliebt so ungenutzt. Dieser nicht erzeugte Strom fällt immer dann an wenn viel Sonne scheint oder es ausreichend wind gibt, jedoch die Windräder trotzdem still stehen.
Der Grund dafür ist recht simpel. Es gibt keine Abnehmer für den Strom. Das liegt aber nicht daran, dass den Strom keiner will, sondern, dass jeder der Strom bezieht mit Kohle- und Atomstrom versorgt wird. Auch wenn die Leute eigentlich viel lieber den ökologisch korrekten Windstrom beziehen würden, es geht nicht, denn die Grosskraftwerke können nicht einfach abgeschaltet oder gedrosselt werden. Die Windräder können allerdings ganz einfach geregelt und auch gestoppt werden, das geht schnell und so wird dies auch getan.
Um diesen eigentlich irrigen Weg zu durchbrechen, sollen jetzt die Windkraftanlagen immer wenn Wind weht Strom erzeugen. Wenn es dafür keine Abnehmer gibt, soll der Stom in Methangas umgewandelt werden. Methangas das ganz einfach in das Erdgas Netz eingespeist wird und dann als klimaneutrales Gas zur Verfügung steht.
Dafür will Greenpeace Energy einen Preisaufschlag von 0,5 Cent pro Kilowattstunde Strom verlangen, um diesen sinnvollen Umbau der Energieinfrastruktur zu finanzieren. Mehr zu dem Windgas genannten Produkt direkt auch den Greenpeace- Energy Seiten.
Haben Sie Fragen? Hinterlassen Sie einen Kommentar. Sie können auch den, Feed abonnieren und sind so immer auf dem Laufenden.

Kommentare
Noch keine Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar