Gaspreise könnte 2017 sinken – aber nicht überall

cooking-1776648_960_720

Im Vergleich zu den Strompreisen oder auch zum Heizöl haben sich die Preis beim Gas in den letzten Jahren nur sehr wenig entwickelt. Es gibt daher viel kritik, dass die Versorger mögliche Preissenkungen beim Gas nicht an die Verbraucher weiter geben. So hatten Abgeordneten der GRÜNEN eine Anfrage in den Bundestag eingebracht und dabei zeigte sich, dass die Preise im Großhandel für einen Haushalt mit 4 Personen zwar um knapp 100 Euro gesunken waren, die Gaspreise beim Endkunden selbst aber nur um etwa 70 Euro gesenkt wurde. Der Druck wächst damit auf die Versorger, die Preise noch deutlich stärker an den Markt anzupassen.

Dazu kommt, das 2017 bei einigen Betreibern (aber nicht bei allen), die Netzentgelte für Gas senkt werden. Auch das schafft Spielräume für einen günstigeren Preis. Allerdings ist dies Absenkung sehr abhängig von der Region, in der man Gas bezieht. Nicht alle Kunden werden also davon profitieren. Besonders in den neuen Bundesländern sind die Netzkosten vergleichsweise hoch. Spitzenreiter ist derzeit Mecklenburg-Vorpommern. Danach folgen das Saarland, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. In allen dieser Länder zahlt ein Haushalt mit 4 Personen mindestens 400 Euro pro Jahr allein an Netzkosten, teilweise sind es sogar über 500 Euro. Die aktuellen Preise dafür können direkt bei der Bundesnetzagentur abgefragt werden oder auch direkt beim eigenen Versorger.

Selbst aktiv werden und sparen

Die Spielräume für sinkende Preise sind also da, ob ein Versorger sie aber auch nutzt, kann ein Kunde nur selten beeinflussen. Was man aber in jeden Fall machen kann, ist, den eigenen Verbrauch zu optimieren. Das bedeutet neben der energetischen Sanierung von Wohnungen und Häusern auch, die Technik zu optimieren und auf moderne Geräte zu setzen (egal ob fest installiert oder für den Outdoorbereich – siehe gaskuehlschrank.com). Diese haben teilweise deutlich bessere Verbrauchsdaten. Wer auf eine moderne Heizanlage setzt, kann damit durchaus sparen – auch wenn eine Umrüstung natürlich erst mal Geld kostet. Diese Kosten werden aber durch aktuelle Förderprogramme zumindest etwas aufgefangen.

Dazu besteht natürlich mittlerweile überall auch die Möglichkeit, denn Versorger zu wechseln. Gibt ein Anbieter die gesunkenen Einkaufskosten nicht weiter, kann man sich durchaus auch einen anderen Anbieter suchen, der möglicherweise preiswerter ist. Allerdings ändert das wenig an den Netzentgelte – hier müssen alle Versorger das Gleiche zahlen und legen das dann natürlich auch auf den Kunden um.

Energie selber machen – mit Kleinst-Solaranlagen

Energie selber machen – mit Kleinst-Solaranlagen – Bei den Energieeinsparungen sowohl bei Heizung als auch Warmwasser erreicht man eine  Stelle, an der es nicht weiter geht, weil weitere Einsparungen nicht möglich oder schlicht zu teuer sind. Wer dann trotzdem noch weitere optimieren möchte, muss ab diesem Punkt über andere Methoden nachdenken. Eine Variante ist dabei selbst Energie zu erzeugen.

Leider ist die Förderung von Erdgas und ganz allgemein von fossilen Brennstoffen im privaten Bereich fast ausgeschlossen, es sei denn man hat einen SEHR interessanten Vorgarten. Daher ist es sinnvoller auf die Sonne als Energieträger zu setzen und im Bereich der Solarenergie selbst aktiv zu werden.

Solaranlagen für den privaten Bereichen

Solaranlagen sind in Deutschland mittlerweile bereits sehr verbreitet, allerdings handelt es sich dabei in erster Linie um größere Anlagen, die viel Leistung haben aber auch entsprechend teuer sind. Diese Anlagen produzieren mehr Energie als der eigenen Haushalt verbrauchen kann und speisen diese dann vergütet ins Stromnetz ein.

Es muss aber gar nicht so komplex sein, selbst Solarenergie zu erzeugen. Es gibt mittlerweile kleine Solaranlagen für die Steckdose, die zwar deutlich weniger Energie produzieren, dafür aber auch wesentlich billiger sind. Diese Anlagen speisen keinen Strom ins allgemeine Stromnetz ein und werden einfach mit einem Stecker per Steckdose mit dem heimischen Stromnetz verbunden. In der Regel bestehen diese kleinen Anlagen aus zwei bis vier Solarmodulen und einem Wechselrichter, der den Strom auf das normale 240 Volt Niveau bringt.

Die Preise liegen je nach Anlage und Leistung bei unter 500 Euro bis etwa 2.000 Euro, wobei sich die größeren Anlagen in der Regel nur rentieren, wenn damit ein ganzes Haus versorgt wird. Für eine normale Wohnung reicht eine kleinere Anlage für etwa 500 Euro. Dabei wird die Solaranlage auf einem passenden Balkon oder einem Garagendach aufgestellt. Auch hier sollte man eine Südausrichtung bevorzugen, da so die Leistung am besten ist.

Das sollte man beachten

Bei Einsatz solcher kleinen Anlage ist relativ wenig zu beachten, vor allem ist der bürokratische Aufwand deutlich geringer als bei Anlagen die nach EEG einspeisen. Einige Punkte gibt es aber doch:

Heizkosten einsparen dank alternativer Heizmöglichkeiten

Heizkosten einsparen dank alternativer Heizmöglichkeiten – In der heutigen Zeit spielt das Thema Energie einsparen eine immer bedeutsamere Rolle. Dabei ist es unerheblich, ob es sich dabei um Strom, Wasser oder Öl bzw. Gas handelt: Sowohl die steigenden Preise der Rohstoffe als auch der nachhaltige Gedanke führt immer mehr Menschen zum Überdenken und Umdenken der eigenen Rohstoffnutzung. Während Wasser und Strom kaum durch andere Rohstoffe ersetzt werden können, so gibt es für die klassische Öl- bzw. Gasheizung durchaus Alternativen. Mit Hilfe der Holzpelletheizung lässt sich nicht nur ein Großteil der ursprünglichen Heizkosten einsparen, sondern das Verheizen der einzelnen Holzpellets unterstützt ebenfalls den umweltfreundlichen Charakter.

Holzpellets Haufen

Holzpellets sind kleinste Stäbchen, die aus kompakt zusammengepressten Holzspänen bestehen. Aufgrund der hohen Dichte haben diese Pellets einen enorm hohen Brennwert und erzeugen so eine starke und langanhaltende Wärme. Für die Produktion von Holzpellets müssen keinesfalls extra Bäume gefällt werden, denn die feinen Späne stellen in den meisten Fällen ein Abfallprodukt von anderen Arbeiten dar. So werden in vielen Großunternehmen die Späne gesammelt (zum Beispiel in Tischlereien und/oder anderen handwerklichen Betrieben) und anschließend an eine andere Produktionsfirma für Pellets verkauft. Dieser Kreislauf ist nicht nur äußerst praktisch, sondern agiert voll und ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Während früher die Späne kostenpflichtig entsorgt wurden, so können sie heute sinnvoll und effektiv weiterverarbeitet und die dabei entstehende Energie sinnvoll genutzt werden.

Pellet-/Hackgutheizung Powerfire

Aufgrund der günstigen Pelletpreise und des großen Angebotes dieser Holzprodukte entscheiden sich immer mehr Bürger für eine entsprechende Holzpelletheizung. Trotz des Einbaus dieses neuen Heizungssystems lassen sich durch die Pelletsheizung Kosten einsparen, die die Bewohner bereits nach kurzer Zeit spüren werden. Aufgrund der enormen Nachfrage an alternativen Heizmöglichkeiten gibt es immer mehr Unternehmen, die sich auf diesen Bereich spezialisiert haben. Nach einer intensiven Beratung und entsprechender Bestellung des individuell passenden Systems werden die einzelnen Teile dieser Heizungsanlage eingebaut. Im Gegensatz zum klassischen Kamin werden durch die Pelletheizung alle Räumlichkeiten gleichzeitig erwärmt, da die von der Heizungsanlage abgehenden Rohre in allen Zimmern verlegt werden. Der Brennprozess als solcher wird ganz automatisch gesteuert und richtet sich stets nach den zuvor individuell eingegebenen Daten. Einzig und allein der Vorratsbehälter für die Pellets sollte regelmäßig kontrolliert werden, damit die Anlage auch stets nach den eigenen Wünschen arbeiten kann.

Wer mit Hilfe der Pelletsheizung Kosten einsparen möchte, der liegt mit diesen Anlagen genau richtig. Denn aufgrund des enormen Angebots an Pellets ist dieser Einkauf äußerst preisgünstig, so dass er in keinem Verhältnis zur klassischen Heizung gesehen werden kann.